Minimalismus

ICH BIN JETZT MINIMALISTIN – ERGREIFENDER ERFAHRUNGSBERICHT TEIL 2

Minimalismus anfangen hat Julia's Welt völlig verändert: hier geht ihre Geschichte weiter! Lies jetzt Teil 2 weiter ⌛

Wenig Schnick-Schnack: Du hast den ersten Teil noch nicht gelesen? Beginne hier 👉Teil 1. Anstonsten geht’s jetzt hier los!

Minimalismus anfangen: nicht immer leicht

Das Loslassen von Dingen, war in dem Moment nicht immer leicht. Aussortieren und diese ganzen Fragen für sich zu beantworten, kann schonmal viel Energie kosten, aber es lohnt sich! 💪

Das Gefühl, wenn man wieder mal Dinge gespendet oder verkauft hat ist super befreiend und setzt unglaublich viel Energie frei. Mein bis jetzt glücklichster Moment beim Aussortieren war, als ich mehrere Möbelstücke in meinem Zimmer abschaffen konnte, weil sie durch die Minimalisierung einfach nicht mehr notwendig waren😎

Neues Verhalten durch Minimalismus

Was mich ebenfalls sehr zufrieden macht ist, wenn ich Abläufe in meinem Alltag vereinfache. Zum Beispiel durch weniger Kleidung und Kosmetika, was die Entscheidungsabläufe jeden Tag enorm verkürzen kann oder auch einfach die Zeitersparnis⌛, wenn man beim Putzen nicht 1000 Dekorationsgegenstände hochheben muss…

Kennst Du das?😂

Was ebenfalls eine riesige Zeitersparnis war, war die Umstellung von gekauftem Wasser auf Leitungswasser🏡 Wie viel Zeit ich früher damit verbracht habe, Wasser zu kaufen, in Auto🚘 oder Fahrrad zu hieven und dann in die Wohnung zu tragen, nach der Leerung bergeweise Pfand anzuhäufen, um diesen schließlich wegbringen zu müssen, kommt mir jetzt ziemlich unsinnvoll vor.

Qualität statt Quantität #Konsum

Wenn man beginnt seine Sachen auszusortieren und nach 💡Lebenszweck zu hinterfragen, so kommt man nicht umhin auch alle anderen Dinge im Leben zu hinterfragen, damit man mehr Qualitytime in seinem Leben hat⌛

Denn auch bei Medien, Essen, Menschen und Aktivitäten gilt nun, im Gegensatz zu früher, Qualität statt Quantität. Je weniger ich besitze, desto mehr Wert haben die Dinge, die ich noch besitze für mich🎁

Wo ich früher einfach shoppen war und möglichst viel günstig kaufen wollte, wenn sie im Angebot👟 waren, so kaufe ich nun kaum noch etwas. Wenn ich doch mal das Gefühl habe, dass ich etwas benötige, überlege ich nun in folgender Reihenfolge:

  1. Brauche ich das wirklich? Warum brauche ich das?
  2. Kann ich einen Gegenstand, den ich bereits besitze, vielleicht zweckentfremden?
  3. Kann ich den Gegenstand irgendwo leihen?
  4. Kann ich ihn Secondhand kaufen?

Umgang mit Ressourcen und Nachhaltigkeit

Und erst dann kaufe ich einen Gegenstand neu und achte nun auf Fairness und Nachhaltigkeit. Auch beim Essen bin achtsamer geworden. Wenn möglich, investiere ich das durch Konsumverzicht gesparte Geld in Bio-Lebensmittel und rette Lebensmittel durch 👉 Foodsharing.

Ich versuche häufig selbst zu kochen, Essen haltbarer zu machen und einfach wenig wegzuschmeißen. Das gelingt mir auch immer häufiger.

Tatsächlich esse ich im Schnitt auch weniger und gesünder, weil ich mir dafür mehr Zeit nehme🔥

Weitreichende Veränderungen

Schließlich geht es dabei, ja nicht darum einfach den Magen vollzustopfen, sondern den Körper nachhaltig mit Energie zu versorgen, um fit und gesund zu sein.

Durch die Änderung meines Mindsets, habe ich mich außerdem von alten Freunden und Bekannten entfernt🚷 Traurig bin ich deshalb nicht.

Im Gegenteil: ich bin super dankbar, für die Zeit, die wir hatten, denn uns hat damals etwas verbunden. Wir hatten gute Zeiten und haben uns in dem Moment gutgetan.

Beziehungen 📍

Besonders dort ,aber auch bei allen anderen Dingen, beim Minimalismus anfangen, war es mir wichtig, dies auch nochmal wertzuschätzen beim Loslassen.

Bei einigen Menschen hatte ich auch das Gefühl, dass diese Leute erleichtert 🌞waren, dass ich das angesprochen habe und, dass es für sie, auch wenn es nicht immer leicht war, ebenfalls gut war. So sind die Kontaktabbrüche im Guten geschehen, denn wer weiß auch, vielleicht passt es irgendwann nochmal und man sieht sich immer zwei Mal?!💫

Freizeitaktivitäten, dir mir wirklich Spaß bereiten 📍

Das Beenden von Beziehungen spielt auch schon direkt in die Freizeitgestaltung mit rein. Lange habe ich einige Aktivitäten gemacht, die nicht gut für mich waren.

Oft waren dies Formen von Eskapismus, wie die Flucht in Serien oder exzessiv feiern gehen aber auch Leute zu treffen, bei denen ich jedes Mal, wenn ich wieder alleine war, dass Gefühl hatte, ich müsse meine Batterien wieder aufladen. 🙈

Durch den Minimalismus bin ich viel konsequenter geworden auch mal „Nein“ zu sagen 🎉

Mein Terminkalender habe ich zumindest freizeittechnisch nur noch mit Veranstaltungen und Begegnungen verplant, bei denen ich ein ganz klares, gutes Bauchgefühl habe.

Umgang mit Medien 📍

Auch der Umgang mit Medien kann ein richtiger Zeitfresser sein! 🎨Social Media benutze ich schon ziemlich lange nicht mehr, da ich für mich das Gefühl habe, dass diese Begegnungen nicht so echt und positiv sind, wie im Reallife.

Nachrichten ziehe ich mir 💡bewusst, zu meinen Themen und lasse mich nicht von Medien, wie der Zeitung BILD, mit panikmachenden Schlagzeilen zuspamen.

Ein großes Thema ist allerdings noch Youtube für mich, teilweise bin ich stundenlang noch lost in diesem Medium aber ich denke auch, dass man nicht zu streng mit sich sein sollte und es ist mir ja immerhin schon mal bewusst.

Apropros, nicht zu streng mit sich sein 📍

Ich bin mir bewusst, dass ich noch etliche „Schwachstellen“ habe. So besitze ich nach wie vor noch viel zu viele Dinge. Manchmal prokrastiniere ich immer noch mittels serienbingen und habe gar kein Bock mich, um die „wirklich wichtigen Dinge“ zu kümmern 🌍

Ich produziere, was Lebensmittel angeht immer noch viel zu viel Müll, da möchte ich noch mehr auf unverpackte Lebensmittel umsteigen. Ich bin „nur“ vegetarisch und würde eigentlich gerne vegan sein🌱

Manchmal kaufe ich immer noch Dinge, bei denen ich nach kurzer Zeit denke, „warum hast du das gemacht?“ 😅

Vergleiche dich nur mit dir selbst 📍

Manchmal treffe ich mich noch mit Menschen aus Gewohnheit oder halte an Erinnerungen fest. Es wird immer Leute geben, die noch minimalistischer, nachhaltiger und mehr bei sich sind, wie ich. Aber:

Was bringt es sich mit anderen zu vergleichen?

Nichts! Denn niemand, ist so, wie Du!

Niemand hat exakt deine Geschichte. Menschen und Lebensumstände sind nun mal sehr unterschiedlich und das ist doch wundervoll. Ich versuche mich nicht mehr so viel, mit anderen zu vergleichen, sondern mehr mit mir selbst🚧

Und wenn ich mich, mit der Julia von vor 2 Jahren vergleiche, sehe ich eine ziemlich positive Entwicklung🏁 Warum sich nicht einfach inspirieren lassen, gegenseitig wertschätzen und voneinander lernen?

Fazit

Minimalismus anfangen hat mich nachhaltig verändert🍓 Ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt und das ist auch gut so. Ich bemerke sehr positive Veränderungen, mein Leben ist einfacher geworden und ich fühle mich ruhiger, freier und zufriedener als vorher.

Meine Begegnungen mit Menschen sind authentischer und intensiver geworden. Ach ja, und mein Geldbeutel, wird auch ganz schön geschont🎁

Minimalismus anfangen ist vielleicht nicht die Lösung für alles, aber es ist unglaublich geeignet, um sein Leben mehr nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten.

Julia B.


… für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht zum Thema Minimalismus anfangen!

Ich freue mich sehr, dass wir einen so gehaltvollen und damit sehr wertvollen Text hier auf dem Blog lesen können.

LG Juli 😊

Hat es Dir auch so gut gefallen? Wo erkennst Du Dich wieder?
Lasse jetzt Deinen dazu Kommentar hier:)

Was denkst du darüber?